Die Zehn Gebote – Teil 1

In den nächsten Blogeinträgen möchte ich gerne einmal etwas versuchen. Ich möchte mich mit den 10 Geboten auseinandersetzen. Nicht auf wissenschaftliche oder theologische Weiße, sondern einfache Gedanken, denen man widersprechen darf.

Ich sage nicht so oder so ist es. Ein anderer mag andere Gedanken haben. Es ist einfach nur das, was mir beim Lesen so durch den Kopf geht.

Ich benutze dabei die „Hoffnung für alle“ Übersetzung.

Das erste Gebot:

Dann redete Gott. Er sprach:  »Ich bin der HERR, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit.  Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren!  Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgendetwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der HERR, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir ! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Sie und ihre Nachkommen werden meine Liebe über Tausende von Generationen erfahren.

Gott wird persönlich. „Ich bin DEIN Gott“. Nicht Euer Gott oder DER Gott.

Zuerst richteten sich diese Worte an das Volk Israel, dann aber auch an uns und so erinnert Gott an das bereits Erlebte. Ganz am Anfang der Zehn Gebote, will Gott eine Beziehung zu uns auf bauen, zu jedem einzelnen.  

– Wenn du mit mir unterwegs bist, bist du gut unterwegs. Erinnerst du dich? –

Kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es gut ist, mit Gott unterwegs zu sein?

Animismus, also der Glaube, dass in den Dingen oder Pflanzen Götter wohnen, war weit verbreitet und teilweise finden wir ihn immer noch in der Esoterik oder im okkulten Bereich. Es macht keinen Sinn, nicht vorhandene Götter, die man sich selbst gebastelt hat, an zu beten. Dieser Weg hat Konsequenzen. Wir entfernen uns vom Lebensspender. Unser Herz wird dunkler, wenn wir Totes verehren und natürlich übertragen wir das auch auf unsere Kinder. Ungleich größer ist die positive Auswirkung, wenn wir den lebendigen Gott in unser Herz lassen. Wie ein Stein, ins Wasser geworfen, wird das Früchte tragen. Da gibt es keine Kompromisse. Ich kann nicht gleichzeitig nach Norden und Süden gehen.

Ein Schüler Jesu zu werden, auch das bedeutet für mich Gott zu verehren, heißt nicht, dass jetzt mein Leben nur noch toll verläuft und ich auf Rosen gebettet bin. Es bedeutet für mich, dass in mir etwas ganz wird. Das Heilung beginnen kann, wo mir Wunden geschlagen worden sind, ich aber auch erkennen kann, wo ich Wunden geschlagen habe. Es ist ein Weg hin zum Leben.

Vor wem oder was verbeuge ich mich, was verehre ich?

Was nimmt den ersten Platz in meinem Herzen ein?

Die Zehn Gebote finden wir in 2. Mose 20.

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