Wer ist der Held?

Frage: Wie viel Liegestütze schafft Chuck Norris? Antwort: Alle.

80 Jahre ist er gerade geworden, dieser Held, der irgendwie mit allem fertig geworden ist. Helden haben Konjunktur, Superman, Batman oder Iron Man.

Wir mögen diese Helden, weil sie für das gute Kämpfen und am Ende gewinnen.

Mal ehrlich, wenn wir so einen Film sehen, mit wem identifizieren wir uns?

Mit dem Schurken oder dem Tollpatsch, der aus dramaturgischen Gründen auch irgendwie vorkommen muss, oder mit dem Helden?

Klar, mit dem Helden. Es ist doch schöner ein Retter zu sein, als einer der gerettet wird, oder? Ich möchte mich nicht mit einem Versager oder Gauner identifizieren.

Im wahren Leben ist es oft anders. Die Rolle die wir nach außen spielen, wird schnell fadenscheinig, wenn die ersten wirklichen Krisen kommen. Wenn unser Lebensmodell infrage gestellt wird. Wenn wir an unsere Grenzen kommen.

Früher oder später. Vielleicht aber auch nie. Dann bekommt man nie zu sehen, wer man wirklich ist. Dann fängt man an, der eigenen erfundenen Rolle zu glauben.

Wenn wir aber dem Leben in seiner Härte begegnen, kommen wir schnell an den Punkt der Ohnmacht, weil wir eben keine Superhelden sind. Die gibt es nur im Film.

Mir ist schon lange klar, dass ich das Leben nicht beherrsche. Oft genug beherrscht es mich und dann muss ich irgendwie damit klar kommen und das gelingt nicht immer gut. Ich bin mir meines Scheiterns bewusst und am Ende steht so oder so der Tod. Ist das nicht traurig?

Nun kann ich mich da ganz entspannt zurücklehnen denn das ist nicht das Ende der Geschichte. Im Universum bin ich eigentlich ein nichts, eigentlich.

Vor vielen Jahren aber hatte ich eine ungeheure Begegnung. 

Gott ist in mein Leben gekommen und hat eine Tür aufgestoßen. Eine Tür in die Ewigkeit. Ich durfte verstehen, dass das Leben eine viel größere Sache ist.

Die Voraussetzung ist aber zu verstehen, dass Rettung nicht durch imaginäre Superhelden kommt. Das ist eher was für Kinder. 

Die wirkliche Rettung ist mir durch Gott in Jesus geschenkt worden.

Ich brauche diese Rollen nicht mehr zu spielen. Ich darf so sein, wie ich wirklich bin. Das ist wirklich entspannend, sogar über den Tod hinaus.

Vielen Dank Luke Skywalker für die nette Unterhaltung, aber ich brauche dich nicht.

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