Etwas über Gott

Menschen, die noch nie mit Gott in Verbindung gekommen sind, glauben oft, Christsein bedeutet Verzicht. Warum sollte ich Christ werden? Was bringt mir das? Ach, das wär mir zu anstrengend. Was da alles verboten ist …

Na ja, es gibt Dinge, die sind schlecht für mich. Wenn ich mit dem Kopf gegen eine Wand renne, ist das schlecht, egal ob ich Christ bin oder nicht. Wenn ich etwas stehle und dafür ins Gefängnis komme, ist das schlecht, egal ob ich Christ bin oder nicht.

Es gibt eine wichtige Erkenntnis, die allerdings nicht billig zu haben ist.

Sie lautet: Das was Gott will, ist gut für mich. Da gibt es keinen Unterschied zwischen dem Willen Gottes und unserem (langfristigen) Vorteil, auch wenn es nicht immer so aussieht. Es gibt aber einen Unterschied zwischen dem was Gott will und meinem Willen, denn das was ich will, ist nicht immer gut für mich.

Wir Menschen haben das Problem nur eine kleine Zeit überblicken zu können. Unser Blick reicht nicht einmal über unser eigenes Leben. Wir können nicht wissen was Morgen sein wird, wir können oft nicht wissen welche Konsequenzen unser Handeln hat. Gott hingegen überschaut die Ewigkeit.

Ich möchte es mal etwas anders formulieren: Gott suchen heißt sich selber suchen.

Solange wir Gott als außerhalb von uns begreifen, als jemand dem wir es recht machen müssen, haben wir etwas falsch verstanden. Gott will in uns wohnen und er mag ein schönes lebendiges, freudiges Heim.

Gott möchte uns ermuntern, unser eigenes Potenzial zu entdecken. Er möchte, dass wir zu erwachsenen, reifen Menschen werden. Manches was wir tun, führt uns aber von Gott und uns selbst weg.

Bevor wir mit dem Kopf gegen eine Wand rennen, möchte er uns warnen, dass das Schmerzen bereiten wird.

Ich lass mir doch nicht vorschreiben, wie ich leben soll?

Rums ….

Na, wo war denn Gott, als es mir schlecht ging?

Ich habe die Freiheit Fehler zu machen, aber das sind dann meine Fehler und nicht Gottes Fehler.

Klar, mit Gott werde ich kein schmerzfreies Leben führen. Es gibt Schicksalsschläge, die ich nicht zu verantworten habe. Diese Welt ist sicher kein Paradies. Mit Gott aber komme ich auf die Spur meines eigenen Menschseins. Auch wenn das Leben mir übel mit spielt. Die Perspektive weitet sich. Es geht plötzlich um viel mehr als nur die paar Jahre hier auf der Erde. Es geht darum, in jeder Lebenssituation zu wissen wo die Reise hin geht, auch im Sturm.

Die Ideen, die Gott für mein Leben hat, sind die besten, die ich bekommen kann.

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